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18. BEZIRK

Für Wandertag, kuratiert von Nora Mayr, präsentiert Marianne Vlaschits eine neue Werkserie in der Ost- und Westkuppel der Universitätssternwarte Wien. Inhaltlicher Ausgangspunkt ihrer vielschichtigen Gemälde sind dabei wissenschaftliche Illustrationen aus dem herausragenden Sammlungsbestand der Institutsbibliothek. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Astronomie verbindet sich bei diesem Wandertag auf wunderbare Weise mit der Erkundung des Observatoriums als wissenschaftlichen Ort und im Zuge von zwei Führungen mit der Beobachtung des Sternenhimmels.

Seit Jahren taucht das Universum als Inspirationsquelle in den oft surreal anmutenden Arbeiten der Künstlerin auf. Öffnungen, Löcher, Planeten, Blasen, Zellen oder Energien Vlaschits Malereien entziehen sich eindeutigen Zuordnungen und lassen Bilder von Körperlichkeiten, Formen und Muster sowie des kosmischen Raums verschwimmen. Im Zentrum ihrer meisterhaften Malereien steht die Befragung des Verhältnisses zwischen menschlichen Körper und Kosmos und der Imagination eines Zustandes, in dem sich beides miteinanderverschränkt.

Neben der Bespielung von Marianne Vlaschits bietet Wandertag zwei Führungen mit Sternenhimmelbeobachtung in Zusammenarbeit mit den Institut für Astrophysik und der Gruppe der Amateurastronomen.  

Kuratiert von Nora Mayr

 
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INFOS

MARIANNE VLASCHITS IN DER STERNWARTE
Di - Fr, 14.09. - 17.09.2021, 15 - 18 Uhr

Ort: Ost- und Westkuppel der Universitätssternwarte
Türkenschanzstraße 17, 1180 Wien

FINISSAGE & DRINKS
Fr, 17.09.2021, 15 - 18 Uhr
Ort: Terrasse in der Universitätssternwarte
Türkenschanzstraße 17, 1180 Wien

FÜHRUNG & STERNENHIMMELBEOBACHTUNG
mit dem Institut für Astrophysik und der Gruppe der Amateurastronomen
Do, 16.09.2021, 19 Uhr (ausgebucht)
Fr, 17.09.2021, 19 Uhr (ausgebucht)
Treffpunkt: Eingang Sternwartepark, Edmund-Weiß-Gasse Ecke Türkenschanzstraße

WANDERWEG
14.09. – 17.09.2021 

Wandertag beinhaltet einen Spaziergang, der selbstständig begangen werden kann, und zu Besonderheiten der Umgebung führt.
Einzelne Stationen finden Sie unter diesem Link 
Anfahrt: 40/41 Weinhauser Gasse

HINWEIS: Ost- und Westkuppel sind lediglich über Stiegen erreichbar. Der Zugang ist daher leider nicht barrierefrei. 

 

Wanderweg

14.09. – 17.09.2021, ganztägig
Anfahrt 40/ 41 Weinhauser Gasse
Stationen unter diesem Link


1/ Sternwartepark, Eingang Türkenschanzstraße/ Edmund-Weiß-Gasse

Öffnungszeiten: Mo - Fr, 8.00 - 18.00 Uhr

Seit über einem Jahrhundert entstand hinter den Mauern des Sternwarteparks ein Naturjuwel mit seltenen Pflanzen und Tieren. Erst seit 2013 öffentlich zugänglich sind hier ein als Naturdenkmal ausgewiesener Baumbestand sowie riesige Dachs- und Fuchsbauten beheimatet.


2/ Observatorium im Sternwartepark

Ein Observatorium ist ein Ort zur Beobachtung physikalischer und anderer naturwissenschaftlicher Phänomene. Wenn auch nicht öffentlich zugänglich, markiert das kleine Observatoriumsgebäude einen bezaubernden Aussichtspunkt.


3/ Rundgang in der Universitätstsernwarte

Die Sternwarte wurde von den Wiener Architekten Ferdinand Fellner d. J. und Hermann Helmer ursprünglich als Kombination von Wohnungs- und Beobachtungstrakt in Kreuzform errichtet. Im Rundgang des heutigen Instituts der Astrophysik können neben aktuellen Forschungsplakaten auch historische und aktuelle Instrumente der Sternwarte besichtigt werden.


4/ Ostkuppel der Universitätstsernwarte

5/ Westkuppel der Universitätststernwarte

Wandertag mit Marianne Vlaschits
Di - Fr, 14.09 - 21.09.2021, 15 - 18 Uhr
Das Zentrum des Gebäudes bildet die 14m große Hauptkuppel, umgeben von drei weiteren, kleineren Kuppeln am Ende des nördlichen, westlichen und östlichen Traktes. In der Westkuppel befindet sich ein immer noch funktionstüchtiger Refraktor der Firma Clark aus Boston. Seit 1880 in Benutzung wird das Teleskop heute von einer Gruppe von Amateurastronomen betreut und benutzt, die mit ihren Planetenaufnahmen zeigen wie außerordentlich die Abbildungsqualität des Refraktors immer noch ist. Am Fernrohr der Ostkuppel wurden u.a. Mondberghöhen mit einem Mikrometer vermessen und in den Mitteilungen der Uni-Sternwarte dokumentiert. Mitarbeiter:innen des Instituts arbeiten heutzutage vorallem auch mit den neuesten Teleskopen bzw. Satelliten von ESO, ESA und NASA sowie mittels leistungsfähiger Großrechner. Die Lichtverschmutzung Wiens ist zu groß und macht eine Forschung schwierig.


 

Besonderer Dank 

Die Umsetzung dieses Projektes wäre ohne Unterstützung der Universität Wien, dem Institut für Astrophysik und der Gruppe der Amateurastronomen nicht möglich gewesen.